Der Beginn eines Dialogs: Besuch der Ditib Mariadorf

21. April 2012

Geehrte durch den offenen Empfang, stellte sich SPD-Politikerin Eva-Maria Voigt-Küppers der Gemeinde vor.

Geehrte durch den offenen Empfang, stellte sich SPD-Politikerin Eva-Maria Voigt-Küppers der Gemeinde vor.

„Es ist das erste Mal, dass eine Landtagsabgeordnete hierher findet“, begrüßte der Vorsitzende des Integrationsrates der Stadt Alsdorf, Mevlüt Zorlu, Eva-Maria Voigt-Küppers, die erstmalig zu Gast bei der Ditib Alsdorf Mariadorf war. Nach dem Freitagsgebet sind viele Vereinsmitglieder geblieben, um die Sozialpolitikerin kennenzulernen: „Während meiner Zeit als Abgeordnete durfte ich bereits gute Kontakte zu den Ditib-Vereinen in Baesweiler und Würselen knüpfen. Darum freue ich mich, heute bei Ihnen zu sein“, sagte Eva-Maria Voigt-Küppers geehrt durch den offenen und herzlichen Empfang in Mariadorf.Bei ihrer Vorstellung erzählte sie, dass sie bereits während ihrer Studienzeit Deutschkurse für türkische Kinder in Würselen gegeben habe. Heute leite sie den SPD Arbeitskreis Integration, der sich mit vielen bundes- und landespolitischen ungelösten Problemen für ausländische Mitbürger auseinandersetzt. Als erstes Bundesland habe zudem die rot-grüne Landesregierung in der vergangenen Legislaturperiode  ein Gesetz zur Förderung der gesellschaftlichen Teilhabe und Integration in Nordrhein-Westfalen verabschiedet, mit dem leistungsfähige Integrationsstrukturen in NRW aufgebaut werden können.

Eine starke Gemeinschaft: Viele Mitglieder der Ditib-Gemeinde sind im Anschluss an das Freitagsgebet blieben, um Eva-Maria Voigt-Küppers kennenzulernen.

Nordrhein-Westfalen war und sei ein Einwanderungsland. Wenn man auf die Geschichte zurückblicke, dann habe man erst im vergangenen Jahr das 50jährige Jubiläum des deutsch-türkischen Anwerbeabkommens gefeiert. Dennoch, seien noch lange nicht alle Vorbehalte abgebaut. „Das finde ich schade, das finde ich nicht richtig und das ist ein Stück weit auch zum Schämen“, fand Eva-Maria Voigt-Küppers offene Worte und sprach vielen Anwesenden damit aus der Seele. ie mache Politik, weil sie Menschen mag. „Und ich weiß, dass oft da, wo Menschen miteinander Schwierigkeiten haben, ein Gespräch und das offene aufeinander zugehen hilft. Es ist wichtig, dass wir über die gegenseitigen Erwartungen frei reden können, um festzustellen, was möglich ist und was nicht umsetzbar ist“, reichte sie ihre Hand und betonte, dass für sie der heutige Besuch der Beginn sein möge.

 

 

 

 

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